Franck Ribery - Franck Ribéry

Kariere

Nach den unterklassigen Stationen US Boulogne, Olympique Alès und Stade Brest unterschrieb er im Jahr 2004 seinen ersten Profivertrag beim FC Metz. Am 7. August 2004 gab Ribéry im Spiel gegen den FC Nantes sein Debüt in der Ligue 1. In Metz spielte er unter Trainer Jean Fernandez eine hervorragende Hinrunde und war bester Vorlagengeber. Für fünf Millionen Euro holte ihn Galatasaray Istanbul im Januar 2005 an den Bosporus, wo er sich einen Stammplatz erkämpfte. Während der FC Metz ohne Ribéry beinahe in die Ligue 2 abgestiegen wäre, erspielte Ribéry sich große Sympathien in der Türkei. Mit Galatasaray gewann er 2005 auch seinen ersten Titel: Das Endspiel um den Türkischen Pokal wurde 5:1 gewonnen, Ribéry erzielte einen Treffer.

Zu Beginn der Saison 2005/2006 gelang es Olympique Marseille, sich seine Dienste zu sichern. Da Ribéry, wie er gegenüber der Presse erklärte, bereits seit Februar in Istanbul keinen Lohn erhalten hatte, konnte er den Vertrag auflösen und ablösefrei wechseln. Galatasaray leitete dagegen rechtliche Schritte ein und bestritt die Aussagen Ribérys. Am 25. April 2007 urteilte der Internationale Sportgerichtshof (CAS), dass der ablösefreie Wechsel Ribérys rechtens gewesen sei und Galatasaray keine Ablöse erhalten werde.

In Marseille reifte Franck Ribéry unter dem damaligen Trainer Jean Fernandez schnell zum Führungsspieler heran und schaffte mit seiner Mannschaft durch den Erfolg im UI-Cup den Einzug in den UEFA-Pokal. Aufgrund seiner Schnelligkeit und Spielübersicht war Ribéry zum Leistungsträger der Südfranzosen geworden und machte sich auch bei den Fans beliebt. Nachdem sich Olympique Lyon intensiv um die Verpflichtung Ribérys zur Saison 2006/07 bemüht hatte, erklärte Olympique Marseille ihn für unverkäuflich.

Am 7. Juni 2007 wurde Ribéry auf einer Pressekonferenz des FC Bayern München als Neuzugang vorgestellt.[1] Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis 2011 und erhielt die Rückennummer 7, die vorher Mehmet Scholl trug. Über die Ablöse vereinbarten die Vereine Stillschweigen - von den Medien wurde eine Summe von 25 Mio. Euro kolportiert, damit wäre er nach Mario Gomez (30 Mio. Euro Transfer vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München im Jahr 2009) und Márcio Amoroso (50 Mio. DM Ablöse gezahlt durch Borussia Dortmund im Jahr 2001) der drittteuerste Transfer der Ligageschichte.

Im Ligapokal gegen Werder Bremen erzielte er am 21. Juli 2007 die ersten Pflichtspieltore für seinen neuen Arbeitgeber. Sein erstes Tor in der UEFA Champions League schoss Ribéry bei einem 3:2 Auswärtssieg des FC Bayern gegen Olympique Lyon am 10. Dezember 2008.

 
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